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Hier findet Ihr eine Übersicht der Themen-Boards´s die bei uns Zuhause sind. Dazu findet Ihr nützliche Informationen, wie die Charaliste, die Pairingliste und eine Liste der Storys, sowie die Gesuche. Vielleicht gefällt euch ja die eine oder andere Idee und wir können euch auch bald hier willkommen heißen. Und auch für neue Ideen sind wir immer offen.

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Steckbrief
# 1
Vorstellung
Persönliches


Vor- und Nachname:
Myron Howard, früher Amelia Anne Howard


Gebutsdatum und Ort:
17. 01. 1985 *Sternzeichen Steinbock*, in Sheffield / England


Alter:
33 Jahre


Wohnort:
Erfurt


Beruf:
Bibliothekar


Familie


Eltern:
Sein Vater Fynn ist Notar mit einer eigenen Kanzlei und mittlerweile 64 Jahre alt und hat vor zum Ende des Jahres in den Ruhestand zu gehen. Seine Mutter Cybil ist früher beim Ballett gewesen, hatte aber vor über dreißig Jahren einen komplizierten Knöchelbruch und musste das Tanzen an den Nagel hängen. Seitdem ist sie Hausfrau und bei einem wohltätigen Verein als ehrenamtliche Helferin. Sie wird bald 61 Jahre.

Geschwister:
Myron hat einen fünf Jahre älteren Bruder namens Connor, er ist ein Macho durch und durch, wechselt mindestens drei mal im Jahr seine Freundin und ist beruflich in die Fußstapfen unseres Vaters getreten. Seine Schwester Kathe ist drei Jahre älter als Myron und obwohl sie früher in mir ihre nervige, kleine Schwester gesehen hat, war grade sie die Einzige, die zu mir gehalten hat. Vor ein paar Jahren ist sie nach Glasgow gezogen, sie arbeitet dort als Kinderkrankenschwester und plant jetzt mit ihrem Mann Anthony eine Familie zu gründen.
Großeltern:
Väterlicherseits gibt es seinen Großvater Robert, ein Rassist der Schnappatmung bekam als Myron damals noch als „Amelia“ seine erste Freundin, eine Inderin mit nach Hause gebracht habe. Zu ihm hatte er nie ein gutes Verhältnis, ebenso wenig wie zu seiner Frau Marie. Die beiden sind sich einfach zu ähnlich. Myrons anderen Großeltern sind / waren sehr liebevolle freundliche Menschen, lebten aber leider weit weg in Erfurt. Sein Großvater Elias ist vor acht Jahren, ganz plötzlich an einem Herzinfakt verstorben. Seine Frau Johanna ist an Demenz erkrankt und lebt in einem Heim.

Veheiratet mit:
Noch nicht, aber bald der Partner von Anna Gibbs


Kinder:
In Zukunft der Adoptivvater von Anna´s Baby

Aussehen:
Wenn man Myron heute begegnet, würde man sicherlich nicht glauben, dass er vor einigen Jahren noch, eine sehr attraktive Brünette war. Seine Gesichtszüge sind Dank der Hormontherapie maskuliner und ein gepflegter Mehr- Tage- Bart ziert sein Gesicht, dass auch ein paar Sommersprossen um seine Nase und den Augen herum vorweist.Sein nach wie vor dunkelbraunes, von Natur aus gelocktes Haar, trägt er etwas mehr als Kinnlang, meist offen ab und an aber auch als Zopf. Nach wie vor hat er eine Vorliebe für Augen - Make- Up, was seine sanften braunen Augen besser zur Geltung bringt. Myron ist eigentlich Brillenträger und besitzt drei verschiedene Modelle, um nicht immer gleich auszusehen. Allerdings trägt er häufig auch Kontaktlinsen, ganz nach Lust und Laune. Bei einer Körpergröße von 1,74 ist er für einen Mann nun nicht grade ein Hühne, aber sicher auch kein Zwerg Nase. Seine Figur ist schlank und mit der eines Tänzers zu vergleichen. Wer also eine Vorliebe für trainierte Six- Packs und Muskelpakete hat, ist bei Myron an der falschen Adresse. Sein Kleidungsstil ist eher lässig, er hat eine Vorliebe für Shirts mit ungewöhnlichen Motiven und schwarze, grade geschnittene Hosen. Turnschuhe sind eher nicht sein Ding, außer er treibt Sport. Ansonsten bevorzugt er Lederschuhe, ebenfalls in Schwarz.

Aus dem Leben

Als in den frühen Morgenstunden des 17 Januar im Jahre 1985 die kleine Amelia Anne Howard das Licht der Welt erblickte, ahnte wohl noch niemand welchen Weg sie eines Tages gehen würde. Bereits mit einer Gelbsucht geboren, zeigte Amelia jedoch schon damals, dass eine Kämpferin in ihr steckte. Ansonsten war das Nesthäckchen ein pflegeleichtes, fröhliches Kind das keinerlei Schwierigkeiten in seiner Entwicklung zeigte. Erste Probleme traten erst auf, als sie bereits im Kindergarten war. Das morgendliche Ankleiden und Frisieren wurde zu einer immer schwierigeren Prozedur, da Amelia sich mehr und mehr weigerte ihre schicken Kleidchen und Zöpfchen zu tragen. Bei den Elterabenden gab es zu berichten, dass Amelia sich eher wie ein typischer Junge verhalten und vorzugsweise mit ihnen spielen würde, während sie Mädchen hingegen blöd und langweilig fand. Ein Verhalten das ihre Eltern lediglich registrierten, ihm aber keine weitere Beachtung schenkten. Auch nicht als ihre Tochter sich mit fünf Jahren selbst die Haare schnitt, um mehr auszusehen wie ein Junge. War kein Problem, sie wuchsen ja wieder nach. Amelias Verhalten veränderte sich diesbezüglich in der Grundschule nicht. Vielmehr hatte Amelia immer mehr das Gefühl, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Sie wurde aufsässig, begann sich sogar mit Mitschülern zu prügeln wenn sie sagten, sie sei nur ein Mädchen. Was sie auch auf das heftigste von sich wies. Seitens ihrer Eltern folgten dann ernste Gespräche mit ihrer Tocher, der sie erklärten sie wäre nun einmal ein Mädchen und hätte sich damit abzufinden. Obendrein machten sich ihre Geschwister über sie lustig, weil sie in deren Augen, ein kleiner Freak war. Woraufhin Amelia dann als sie die Grundschulzeit hinter sich ließ, auch versuchte sich einfach in ihre Rolle als Mädchen einzufügen. Wenn auch ohne Erfolg.

Auch wenn sie sich nach Außen hin anpasste, verspürte sie nach wie vor das Gefühl falsch zu sein. Mehr und mehr begann sie sich für ihren Körper zu schämen, zog sich in ihrem Zimmer nur noch im Dunkeln an und aus, um sich nicht nackt sehen zu müssen. Als dann ihre Brüste zu wachsen begannen, versuchte Amelia sie mit Mullbinden abzubinden, was aber je größer sie wurden, immer schwieriger wurde und schließlich gar nicht mehr möglich war. Zur gleichen Zeit, setzte dann auch ihre Menstruation ein was sie in eine Kriese stürzte. Von ihren Mitschülern nun noch mehr als Mädchen wahrgenommen, grenzte sie sich immer weiter aus, gehörte nirgendwo wirklich hin. Nach der Schule verschwand sie direkt in ihr Zimmer, wo sie sich erst einmal stundenlang einsperrte und klammheimlich in ihr Kissen weinte. Als Kind immer schon eine kleine Wasserratte, weigerte sie sich nun schwimmen zu gehen, um ihren falschen Körper nicht vor anderen zeigen zu müssen. Ein Problem das sie auch in der Umkleidekabine vor und nach dem Sportunterricht hatte. Weshalb Amelia begann, sich nur noch auf der Toilette umzuziehen. Ihre Noten verschlechterten sich, sowohl der Leistungs wie auch der Leidensdruck wuchsen, dazu kamen Komplexe wegen ihres weiblichen Körpers und ließen sie immer häufiger über das Thema Suizid nachdenken. Was sich noch verstärkte, als sie das Schuljahr wiederholen musste. In den Sommerferien darauf, besuchte sie auf Drängen ihrer Eltern eine Nachhilfeschule und verliebte sich hier zum ersten mal. Als ihre Liebe zu der jungen Shanti dann auch noch erwidert wurde, änderte sich für eine Weile alles. Amelia schöpfte neuen Mut, begann sich sogar für ihre Freundin femininer zu kleiden und entdeckte hierbei, ihre Vorliebe für Augen Make- up. Ihre Familie sah diese erste Beziehung ihrer Tochter, mit gemischten Gefühlen. Während ihre Eltern es zähneknirschend hinnahmen, zogen ihre Geschwister sie weiter auf. Die Großeltern väterlicherseits waren mehr als peinlich berührt, da ihre Enkelin eine homosexuelle Beziehung zu einer Inderin hatte. Die Großeltern mütterlicherseits hingegen, sahen es lockerer und freuten sich einfach für Amelia, dass sie nun scheinbar glücklich war. Doch je näher sie und Shanti sich kamen und je intimer sie miteinander wurden, umso mehr kamen ihre alten Empfindungen und Gedanken zurück. Es fühlte sich ganz einfach falsch an, sie nicht so körperlich lieben zu können, wie sie es in ihrer Fantasie tat. Obendrein schämte sie sich auch hier wegen ihres Körpers, weshalb sie sich vor ihrer Freundin nur im Dunkeln, oder unter der Bettdecke auszog. Was dann auch der Grund, für die Trennung der beiden nach einem knappen Jahr war.

Da es in der Schule wieder besser lief, schloss sich Amelia einer Theatergruppe an wo sie dann aber bald schon wieder mit ihren alten Problemen konfrontiert wurde. Nach wie vor das Gefühl keine Frau oder Mädchen zu sein, wollte sie auch partout keine für dieses Geschlecht vorgegebenen Rollen spielen, was oftmals zu hitzigen Diskussionen führte. Auch wenn sie sich irgendwann meistens geschlagen gab. Doch die Theatergruppe der Schule hatte auch etwas Positives, denn hier knüpfte Amelia erste Kontakte zur LGBT Community. Einer ihrer etwas älteren Mitschüler war dort in seiner Freizeit an den Wochenenden aktiv und lud sie kurzerhand nachdem sie sich etwas besser kennengelernt hatten ein, einfach mal mitzukommen. Warum auch nicht, schließlich stand sie ja auch auf Mädchen und passte daher gut dorthin. Zum ersten Mal seit langem hatte sie hier nicht mehr das Gefühl ein Freak zu sein und so dauerte es gar nicht lange, da begann auch sie sich ehrenamtlich in die Community einzubringen. Außerdem verliebte sich Amelia hier erneut in die zwei Jahre ältere Clara, die nicht von ihr erwartete sich femininer zu kleiden, oder zurecht zu machen. Allerdings gab es auch hier wieder das altbekannte Problem, dass Amelia sich für ihren Körper schämte und ihn nicht zeigen wollte. Auch wenn Clara ihr wieder und wieder sagte, wie schön sie und ihr Körper waren. Aber er war und blieb eben nach wie vor weiblich, was sich nun nachdem die Pubertät beendet war, nur noch viel falscher anfühlte. Dennoch schaffte sie es mit der Unterstützung ihrer neuen Freunde und ihrer Freundin, einen guten Schulabschluss zu machen der es ihr ermöglichte zur Uni zu gehen um Literatur und Geschichte zu studieren.

Passend zu diesem neuen Lebensabschnitt, verließ Amelia ihr Elternhaus um gemeinsam mit ihrer Freundin Clara, eine kleine zwei Zimmer Wohnung in Uninähe zu beziehen. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich damals als Aushilfe in einem Biomarkt. Natürlich engagierte sich das Paar nach wie vor auch in der LGBT Community, wo Amelia nun zwei Jahre später mit einem jungen Transmann in Berührung kam, dessen Geschichte sie endlich den Mut finden ließ zu erkennen, dass auch sie nicht einfach eine lesbische Frau mit unberechtigten Komplexen, sondern ein Mann im falschen Körper war. Zunächst erzählte sie ihrer Freundin davon, die sehr viel Verständnis dafür zeigte, ihr jedoch auch ehrlich sagte, dass sie mit ihr als Mann, keine Beziehung mehr führen würde. Dennoch unterstützte Clara sie / ihn weiterhin, ebenso wie ihr gemeinsamer Freundeskreis der Größtenteils aus Menschen der Community bestand. Bei ihrer Familie stieß Amelia auf taube Ohren, ihre Großeltern väterlicherseits fielen aus allen Wolken, während die anderen Großeltern zu denen Amelia schon immer ein liebevolleres Verhältnis hatte, es zwar nicht so ganz verstehen konnten, sie aber dennoch so gut es ging unterstützen. Wenn auch nur aus der Ferne, da diese in Erfurt der Heimatstadt von Amelia´s Mutter lebten. Als kurz darauf ihr/ sein geliebter Großvater ganz plötzlich an einen Herzinfakt verstarb, wurde Amelia sogar von einem Teil ihrer Familie vorgeworfen daran Schuld zu sein. Was sie / ihn kurz dazu brachte, darüber nachzudenken doch noch einen Rückzieher zu machen. Erneut war es Clara und überraschender Weise ihre Schwester Kathe, die sie dazu ermunterten nicht aufzugeben und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Ebenfalls von ihrer Community und ihrem inzwischen hinzugezogenen Therapeuten bestärkt, teilte Amelia ihrer Familie mit, dass sie von nun an als Mann wahrgenommen und angesprochen werden wollte. Woraufhin der Haussegen so schief hing, dass Amelia´s Vater sie / ihn, des Elternhauses verwies. Begleitet von einem Ultimatum dass seine Tochter ihre Entscheidung innerhalb eines Monats zurück ziehen sollte. Amelia haderte erneut mit sich, weinte nächtelang hindurch und musse sogar für ein Semester ihr Studium unterbrechen um mit dem erst vor kurzem stattgefundenen Todesfall, wie auch mit der seelischen Belastung und dem Druck fertig zu werden. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Einen Monat und zwei Tage nach dem gestellten Ultimatum, erschien in sämtlichen Tageszeitungen der Stadt eine Todesanzeige für Amelia Anne Pond mit einem Foto, aufgegeben von ihrem Vater der , ebenso wie der Großteil der Familie, seitdem nicht mehr mit Amelia gesprochen hat. Lediglich Kathe die ältere Schwester und Großmutter Johanna waren von der Familie geblieben und standen Amelia bei, als sie ihre Hormontherapie begann und ganz offiziell mit einer Namensänderung aus Amelia Anne Pond mit 23 Jahren zu Eliot Pond wurde.

Von nun an änderte sich natürlich weitaus mehr als nur der Name. Myron begann sogenannte Chest Binder zu benutzen, um seine Brüste zu verstecken. Erneut mussten seine Haare dran glauben, die er sich nun wie ein Mann schneiden ließ. Er änderte komplett seine Kleidung, kaufte Hosen und Oberteile die seine noch weiblichen Rundungen besser verbargen und begann um diese schneller loszuwerden, sportlich aktiver zu werden. Tägliches Joggen stand von jetzt an auf dem Programm, ebenso wie leichtes Krafttraining zum Muskelaufbau, schwimmen kam auch weiterhin natürlich nicht in Frage, was sich bis heute hin nicht geändert hat.
Während seine Freunde und der sehr kleine Teil der ihm von seiner Familie noch geblieben war, seine Freude über die ersten Veränderungen teilte, beäugten ihn einige Mitstudenten oder auch Nachbarn, mit nicht nur positiven Blicken. Das eine oder andere Mal, fand er Drohungen oder anzügliche Bilder hinter der Windschutzscheibe seines Autos. Ebenso in seinem Briefkasten. Dafür wurden alltägliche Dinge wie z.b. eine öffnetliche Toilette zu benutzen, oder Kleidung vor dem Kauf anzuprobieren, zu einer echten Herausforderung. Optisch irgendwo zwischen Frau und Mann gefangen, flog er sowohl bei den Frauen raus und durfte bei den Männern nicht hinein. Doch auch dieses Kapitel seiner körperlichen Veränderung meisterte er mit der liebevollen Unterstützung seiner Freunde, seiner Schwester und Großmutter und seines Therapeuten. Seine Freundin Clara war mittlerweile ausgezogen, unterstützte Myron als Freundin jedoch ebenfalls weiterhin. Bis heute haben sie einen sehr freundschaftlichen Kontakt zueinander, auch wenn er schließlich in die deutsche Stadt Erfurt gezogen ist, um näher bei seiner kranken Großmutter zu sein und Clara inzwischen erneut in einer Beziehung lebt.
Auch wenn er wegen des Bruchs mit seiner Familie, die in seinen Augen erschreckend hart auf seine Entscheidung reagiert hatte sehr stark litt, fühlte sich Myron im Allgemeinen dennoch besser. Mit Neugier und Freude bemerkte er nach ein paar Monaten Hormontherapie, den ersten leichten Bartwuchs. Mehr noch Flaum als wirklich Bart, aber dennoch genügte es um ihn vor Freude zum weinen zu bringen. Seine Stimme wurde Dank Testosteron ebenfalls deutlich maskuliner, sodass er auch seine alte Liebe für das Laientheater wiederentdeckte. Wo er nun Männerrollen sowohl spielen, wie auch singen konnte. Dank eines langjährigen Freundes aus der LGBT Community der ebenfalls in dem Theaterverein [The Amateurs] war, fand Myron dann auch den Mut sich dort nun aktiv einzubringen. Was ihn nun mehr Spaß denn je macht.

Zwei Jahre später konnte Myron dann endlich seine weiblichen Brüste durch eine Mastektomie entfernen lassen. Lediglich zwei kleine Narben in den Achselhöhlen zeugen noch davon. Ebenso zwei kleine Schnitte unter seiner Brust. Er spielt schon lange mit dem Gedanken, sich darüber ein Tattoo stechen zu lassen, konnte sich jedoch noch nicht zu einem durchringen . Ein weiteres Jahr später unterzog er sich einer weiteren, großen Operation wo seine Gebärmutter und seine Eierstöcke entnommen wurden. Während Myron im Krankenhaus lag, verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand seiner Großmutter, die seit einiger Zeit mit einer ambulanten Betreuung zurecht gekommen war so sehr, dass sie in ein Heim eingewiesen werden musste. Eine Entscheidung mit der er alles andere als glücklich war, doch wenigstens dufte er sie auf Grund dessen, dass seine Großmutter rechtzeitig eine entsprechende Verfügung an einen Anwalt weitergeleitet hatte, regelmäßig sehen. Auch wenn er dies mit Hilfe eines Anwalts durchboxen musste, da seine Eltern dies gern unterbunden hätten, jedoch erfolglos. Damit ihm dies möglich war, brach er alle Zelte ab und nutzte dabei auch die Gelegenheit, für einen umfassenden Neubeginn.

Sein Studium absolvierte Myron zuvor jedoch mit sehr guten Noten und so bekam er eine Stelle in seinem Traumberuf - er wurde Bibliothekar. Passend zu diesem neuen Lebensabschnitt verliebte er sich erneut, bekam aber eine saftige Abfuhr als seine Angebetete, erfuhr das er im Körper einer Frau geboren worden war und er nach wie vor, noch immer weibliche Genitalien besaß. Eine enttäuschende Erfahrung die jedoch ein paar Monate später noch getoppt wurde, als eine Frau die er kennengelernt hat, scheinbar davon ausgegangen war, dass Myrons Geschichte lediglich eine Geschichte war. Als es zwischen ihnen ernster wurde und sie begannen, Intimitäten miteinander auszutauschen, reagierte sie wie eine Furie. Sie beleidigte ihn, verpasste ihm ein paar Ohrfeigen und hetzte ihm obendrein noch ein paar üble Kerle auf den Leib, die den Dunkelhaarigen ein paar Tage später auf dem Heimweg überfielen und verprügelten. Seitdem ist er weitaus vorsichtiger geworden, auch wenn er den Traum von einer festen Beziehung und irgendwann einer eigenen Familie, nicht aufgibt. Auch wenn bisher keine passende Kandidatin in sein Leben getreten ist.
Inzwischen lebt Myron mit seinen beiden Hunden, einen Jack Russel und einen Golden Doodle in einer gemütlichen 3 Zimmerwohnung in der Erfurter Innenstadt. Auch hier ist er ehrenamtlich in der LGBT Community tätig, ebenso wie im Tierschutzbund. Auch seine Liebe zum Theater ist geblieben, weshalb man ihn regelmäßig bei den Proben eines kleinen Laientheaters antrifft. Was noch fehlt ist seine letzte Op, die in welcher sein Geschlecht vollständig angeglichen wird. Doch lange wird diese nicht mehr auf sich warten lassen, allerdings hat Myron hierbei bewusst lang genug gewartet, bis er das Geld für einen sehr guten Chirurgen gespart hatte, da seine Ansprüche hierbei natürlich sehr hoch sind. Schließlich möchte er nach der Op in der Lage sein, ein befriedigendes und vollkommen normales Sexleben zu haben.
Das Verhältnis zu seiner Familie hat sich leider nicht verändert. Was auch nach den vielen Jahren noch immer weh tut, auch wenn er in seinem Freundeskreis eine liebevolle und herzliche Ersatzfamilie gefunden hat. Seine Schwester Kathe lebt mittlerweile in Glasgow, der Liebe wegen. Was die beiden aber nicht daran hindert, sich wenigstens zwei Mal im Jahr zu sehen und die Nächte durchzuquatschen.

(+) unkompliziert Myron ist ein unkomplizierter Mensch kann sich schnell auf neue Situationen einstellen und findet praktische und zuweilen unkonventionelle Lösungen. Die Lösung eines Problems ist wichtiger als das was andere darüber denken könnten. (+) schlagfertigEine seiner naturgegebenen Waffen. Auf verbale Angriffe sowohl gegen seine eigene Person, wie auch auf bestimmte Situationen, reagiert der dunkelhaarige Bibliothekar schnell und Geistesgegenwärtig, wobei sein Antworten immer beweisen, das er alles andere, als auf den Kopf gefallen ist. Dabei nimmt er auch vor den Kollegen und Freunden kein Blatt vor dem Mund.(+) GerechtigkeitsfanatikerMyron hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitsinn. Wird jemand schlecht behandelt oder beschuldigt etwas getan zu haben, ohne das dies den Tatsachen entspricht wird er jederzeit für diese Person in die Bresche springen. Selbst dann noch, wenn ihm dieser Jemand ansonsten eher unsympathisch ist.(+)Selbstbewusst Myron weiß was er kann und das er bei allem was er macht, verdammt gut ist. In der Regel gibt er sich dabei eher bescheiden und freut sich über jedes Lob, wie ein Kind unter dem Tannenbaum. Es sei denn jemand unterschätzt ihn weil er ihn nur oberflächlich betrachtet. Dann kann er durchaus auch zu Eigenlob neigen.(+) liebevoll Menschen die ihm wichtig sind, werden ihn von einer sehr liebevollen und fürsorglichen Seite kennenlernen. Myron ist dabei durchaus erfinderisch und lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um jemanden der ihm nahe steht das irdische Dasein noch ein wenig angenehmer zu machen. Falls jemand eine Schulter zum Ausweinen sucht, dann ist er bei dem jungen Mann genau richtig. Zwar wird er anschließend nicht mit guten Ratschlägen geizen, allerdings kann man sich darauf verlassen das etwas, das man ihm anvertraut hat, an niemanden weiter erzählt wird. (+) humorvoll Myron ist nicht der Typ der sich hinstellt und Witze erzählt. Er hat eher einen natürlichen, spontanen Humor der auch schon einmal rabenschwarz sein kann. Dabei ist er allerdings stets darauf bedacht, niemals albern zu wirken, was ihm auch problemlos gelingt. Myron gehört zu den Menschen die auch über sich selbst lachen können und nicht jedes Missgeschick, sofern es ein Harmloses ist welches keine Konsequenzen nach sich ziehen kann, gleich große Worte verliert. (+) neugierig Der Bibliothekar gehört zu den Menschen die gerne die Dinge die um ihn herum geschehen, verstehen wollen, anstatt sie einfach aus Unwissenheit zu verurteilen, oder zu befürworten. Daher erstaunt es sicher auch nicht, dass es durchaus viele Themen gibt zu denen er etwas beisteuern kann. Auch wenn er sich nie anmaßen würde, ein Fachmann zu sein. Er findet es einfach schön, wenn er ein wenig mitreden kann. Doch auch beim Sex ist er neugierig und sehr experimentierfreudig, wenn er eine Frau an seiner Seite hat, der er vertrauen kann. (+) romantisch Wenn Myron verliebt ist, dann ist er mit Feuereifer bei der Sache und lässt sich gerne etwas besonders für die Frau einfallen, die es geschafft hat, sein Herz zu erobern. Da kann es schon mal sein, dass SIE müde nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt und dann ein ganz in Kerzenlicht getauchtes Schlafzimmer vorfindet, einen Teppich aus Rosenblüten der zum Liebeslager führt, Champagner, während im Hintergrund Ravel´s Bolero läuft und er auch schon dabei ist das Wasser für ein gemeinsames Bad einzulassen.(-) EigensinnigWenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann wird er sich nicht so schnell davon abbringen lassen.Aber der Sturkopf gehört zu einem Steinbock doch.einfach dazu, oder? (-) ungeduldigGeduld zählt nicht grade zu den Stärken des jungen Mannes. Wenn er etwas will, dann sofort. Allerdings sieht er auch ein wenn er es übertreibt und übt sich dann anderen zu Liebe, doch eher in Gedult. Auch wenn es schwer fällt.(-) impulsivManchmal ist sein Zunge schneller als sein Verstand, grade wenn es hierbei um Gefühle geht. Fühlt er sich missverstanden, kann er auch schon mal verbal unter die Gürtellinie schlagen. Hat er seinen Fehler jedoch erst einmal eingesehen, dann ist er durchaus bereit für seine Vergehen zu Kreuze zu kriechen. (-) Verlustängste Seit seinem Coming -out hat Myron schon sehr viele Menschen verloren, weil sie ihm den Rücken gekehrt haben. Diese Angst sitzt also nicht zu unrecht in ihm fest und begleitet ihn, sobald eine neue Person in sein Leben tritt, für die er sich interessiert.(-)Klaustrophobie Schon immer litt Myron an der sogenannten Platzangst. Weshalb er Aufzüge und enge Räume meidet. (- )Sensibel Auch wenn seine ganze Erscheinung und sein meist sonniges Gemüt gern darüber hinwegtäuscht, aber Myron ist auch ein kleines Sensibelchen. Leidet jemand der ihm nahesteht, leidet er mit. Egal ob es ein lieber Freund mit Liebeskummer ist, oder ob er/ sie, nur einen Schnupfen hat. Denn selbst das kann ihn in einem ungünstigen Moment, schon in eine mittelschwere Kriese stürzen. Myron hat ein großes Herz und möchte eben, dass es allen gut geht und sie eine große, glückliche Familie sind. Wofür seine Freunde ihn jedoch nur umso mehr wertschätzen. Leidet jemand den er liebt oder sehr gern hat, wird er alles mögliche anstellen damit es der betreffenden Person wieder gut geht. (-) Vertrauensselig Trotz seiner ansonsten guten Menschenkenntnis, musste der junge Bibliothekar schon einige zwischenmenschliche Enttäuschungen hinnehmen. Denn leider neigt Myron dazu den Menschen die er liebt, blind zu vertrauen da es ihm schwer fällt sich vorzustellen, wie man jemanden der einen Platz in seinem Herzen hat, zu hintergehen. Daher ist er, wenn er in einer festen Beziehung ist, auch absolut treu.


Zum Abschluss
Avatarperson: Hale Appleman

Steckbrief- und Setweitergabe: Nein

Zweitcharaktere: Noch nicht

Regeln gelesen?: Ja

Postpartner: Anna

Themenboard:

Aus Serie/Buch/Film: Reallife

Rating: FSK18








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